Sex on the Beach

Die Namen von Cocktails verraten nicht immer wirklich etwas über ihre Zusammensetzung oder Herkunft. Manche Namen machen uns gar ein wenig stutzig und lassen uns schon wundern, woher diese Namen eigentlich kommen. So zum Beispiel beim „Blue Balls“, „Death by Sex“, „Quick Fuck“, „Bitch on Wheels“ oder natürlich beim überall bekannten „Sex on the Beach“. Hier ein kleiner Einblick in die Herkunft des beliebten Cocktails.

Herkunft des „Sex on the Beach“

Gerade wer gerade erst einmal 18 und ein wenig schüchtern ist, wird sich vielleicht ein wenig unwohl bei der Bestellung eines „Sex on the Beach“ fühlen und dabei ist er doch so lecker. Der Cocktail setzt sich aus Vodka, Pfirsichschnaps, Orangen- und Cranberrysaft zusammen und ist ein sehr süß und fruchtig. In der Regel wird der geschüttelte Cocktail in ein langes Glass gegossen und „on the Rocks“, also auf Eis, serviert. Es gibt auch eine zweite traditionelle Variante, welche ebenfalls mit Vodka gemischt wird, ansonsten aber aus Chambord, Midori Melonenlikör und Ananas- und Cranberrysaft besteht.

Doch woher kommt denn nun der Name und wer kam auf eine solche Idee? Dazu gibt es wie immer ganz unterschiedliche Geschichten. Eine davon führt uns nach Florida ins Frühjahr 1987. Zu dieser Zeit war Pfirsichschnaps dort sehr beliebt und ein Barkeeper mit dem Namen Ted Pizio mixte den Cocktail und benannte ihn nach den vielen Touristen, die jeden Frühling die Strände Floridas für den weltweit bekannten Springbreak verunsicherten. Vermutlich ist es auch kein großes Geheimnis, dass es hier hoch her geht und für viele junge Touristen auch der Sex im Vordergrund steht. Gerade im eher konservativen Amerika hat es damals schon etwas Mut gebraucht, einen Cocktail mit einem solchen Namen in aller Öffentlichkeit zu bestellen. Doch vermutlich war es genau dies, was den Cocktail in aller Munde brachte und weltweit zu einem Verkaufsschlager machte.